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eSports: 1. FC Köln kooperiert mit SK Gaming

eSports: 1. FC Köln kooperiert mit SK Gaming
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geschrieben von Philipp Ostsieker

Mit dem 1. FC Köln und dem E-Sport-Traditionsteam SK Gaming arbeiten zwei „Aushängeschilder der Sportstadt Köln“ ab sofort zusammen. Der 1. FC Köln steigt in den E-Sport ein und kooperiert dazu mit SK Gaming, einem der erfolgreichsten Gaming-Unternehmen weltweit. Im Zentrum der strategischen Partnerschaft steht gegenseitiger Know-How-Transfer.

Köln wird spätestens jetzt zur eSports-Hauptstadt in Deutschland. Die Computerspiele-Messe Gamescom, Turtle Entertainment, EA, sowie die ESL One Cologne bilden ein starkes Gerüst für die eSports-Community in Köln.

SK Gaming berät den 1. FC Köln zukünftig zu Entwicklungen und Möglichkeiten im eSport. Über den wachsenden Markt verspricht sich der 1. FC Köln auch neue Möglichkeiten der Internationalisierung . Gemeinsam entwickeln die Partner etwa Videoclips und andere Content-Formate für Fans.

Ähnlich wie beim Akademie-Ansatz von Hertha BSC denken die Partner nachhaltig. Der FC soll die Spieler von SK Gaming in der Vorbereitung auf ihre Turniere im Bereich Training, Fitness und Ernährung unterstützen.  Mit Veranstaltungen für junge FC-Fans ermöglicht die Kooperation Aufklärung und Beratung für Jugendliche und ihre Eltern zum Thema Computerspielen.

SK Gaming stellt zwei FIFA-Profis

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagt: „Mit dem Spiel FIFA, das viele Fußballfans und auch unsere Profis gerne spielen, haben wir einen Anknüpfungspunkt zum Fußball, der für eine solche Partnerschaft aus unserer Sicht sehr wichtig ist“, „Zugleich wissen wir, dass eSport über Sportsimulation weit hinausgeht. Er begeistert Abermillionen Menschen weltweit und wird mit rasanter Geschwindigkeit professionalisiert. Als 1. FC Köln möchten wir nicht die Engagements anderer Vereine kopieren oder kurzfristig auf einen populären Zug mit ungewissem Ziel aufspringen. Stattdessen möchten wir die für uns richtige Strategie für diesen Markt entwickeln und sind sehr froh, dafür mit SK Gaming einen Partner gefunden zu haben, der im Bereich eSport erfolgreicher Global Player ist – und ein Kölner Traditionsverein.“

SK-Gaming-Geschäftsführer Alexander Müller sagt: „eSport wird als Sport und als Business längst sehr ernst genommen, zunehmend auch in Deutschland. Die Partnerschaft mit dem 1. FC Köln ist für uns im Zuge unserer Weiterentwicklung ein besonderer Schritt. Nicht nur, weil wir ein Kölner Unternehmen sind und viele FC-Fans in unseren Reihen haben, sondern weil wir eine echte Win-Win-Situation schaffen. Der 1. FC Köln bringt seine Expertise aus Jahrzehnten professionellen Sports mit, wir bringen unsere Erfahrung im Gaming ein. Schon jetzt können wir von unseren jeweiligen Reichweiten profitieren und unsere Fans aufeinander neugierig machen.“

Zu den Aushängeschildern von SK Gaming gehört das aus fünf Brasilianern bestehende Counter-Strike-Team. Die Kooperation beschränkt sich jedoch auf EA Sports FIFA. Der kürzlich verpflichtete Timo ‚Praii‘ Gruneisen und Mirza Jahic, Sieger der Virtuellen Bundesliga (VBL) 2014, werden daher zukünftig für den „Effzeh“ auflaufen. Die Chance auf einen ersten Titel bietet sich im Rahmen der „Virtuellen Bundesliga“. Als Vertreter des 1. FC Köln haben beide Profis ihren Startplatz für die Playoffs sicher.

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Über den Autor

Philipp Ostsieker

Philipp Ostsieker ist Gründer & Chefredakteur vom matchplan mag, Medienmanager (MBA) und Teilnehmer des General Management Programs in Sports Business an der SPOAC – Sports Business Academy by WHU.

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