Marken

WM 2018: Das Duell der Ausrüster nach dem 2. Spieltag

WM 2018: Das Duell der Ausrüster nach dem Achtelfinale
geschrieben von Karsten Görsdorf

Eine Fußball-WM ist nicht nur ein Wettkampf verschiedener Nationen. Neben den 32 Teams treten auch verschiedene Ausrüster in Russland an und wetteifern um die größtmögliche Aufmerksamkeit der Zuschauer. Je länger das gesponserte Team im Turnier bleibt, desto größer wird die Markenbekanntheit und in einem weiteren Schritt der Absatz der verkauften Trikots. Soweit die einfache Rechnung im milliardenschweren Prestige-Duell. Wie ist der Zwischenstand nach dem 2. Spieltag der WM 2018?

Auch bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland sind die Favoriten auf den WM-Titel der Ausrüster die Branchengrößen Adidas und Nike. Für die Rivalen ist die WM 2018 ein Eckpfeiler für das laufende Geschäftsjahr. Beide vereinen die absoluten Top-Stars des Turniers und punkten in unterschiedlichen Kategorien.

Doch auch Puma, New Balance, Hummel und andere Marken können sich vereint als „Best of the Rest“-Team Hoffnungen auf einen Überraschungssieg machen.

Im ersten Schritt analysiert read the game, welche Trikot-Sponsoren den besten Start bei der WM 2018 hingelegt haben. In der Übersicht seht ihr dafür zwei Zahlen:

  1. Die hinter Zahl gibt an, wie viele Punkte der jeweilige Ausrüster hätte holen können.
  2. Die vordere Zahl ist die erreichte Punktzahl. Spielen zwei Teams des gleichen Ausrüsters gegeneinander werden allerdings trotzdem nur 3 Punkte verteilt.

Hier findet ihr noch mehr Infos zum Ausrüster-Wettstreit bei der WM 2018!

WM 2018: Wer gewinnt das Duell der Ausrüster? (2. Spieltag)

Die Punkte-Ausbeute der WM-Ausrüster nach dem 2. Spieltag

Die Punkte-Ausbeute der WM-Ausrüster nach dem 2. Spieltag

Das Fazit nach den ersten beiden WM-Spieltagen:

Adidas‘ Vorsprung ist zwar geschmolzen, sie führen jedoch weiterhin klar mit 39 Punkten vor dem ewigen Rivalen Nike, die dank eines besseres 2. Spieltages (19/30 Punkten nach 11/24 am 1. Spieltag) mit 30 Punkten die Verfolgung aufgenommen haben. Der größte Erfolg: Das 3:0 von Kroatien gegen Argentinien.

Das „Best of the Rest“-Team holte zwar insgesamt die wenigsten Punkte, sorgte in einzelnen Partien trotzdem für die ein oder andere Überraschung. Während Island (Errea) den Argentiniern (Adidas) und die Schweiz (Puma) den Brasilianern (Nike) jeweils ein Unentschieden abringen konnte, besiegte der Senegal (Puma) sogar die favorisierten Polen (Nike) um Superstar Robert Lewandowski.

Das war der Zwischenstand nach dem ersten Spieltag.

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Karsten Görsdorf

Karsten Görsdorf wächst in Berlin auf und kehrt 2001 für sein Sportwissenschaft- und Germanistikstudium in seine Heimatstadt Rostock zurück. Dort lernt er bei der ersten Vorlesung Christoph Moeller kennen. Seit der Abschlussarbeit im Jahr 2005 beschäftigen sich beide zunächst im Handball, später im Fußball, Basketball, Hockey und Volleyball, mit der Methode der Qualitativen Spielbeobachtung, über die sie auch 2009 gemeinsam an der Universität Augsburg unter Prof. Dr. Martin Lames promovieren. Im Jahr 2010 gründen sie das Unternehmen Institut für Spielanalyse in Potsdam ( www.spielanalyse.org) und beraten seitdem vor allem Organisationen im Sport in Themenbereichen der Trainingswissenschaft und Sportinformatik.

Die wichtigsten Projekte in der kurzen Historie des Instituts für Spielanalyse, in dem auch Hannes Kulok und Steffen Görsdorf arbeiten, sind:
Beratung der Deutschen Fußball Liga bei der Konzeption Einführung und Qualitätskontrolle der Offiziellen Spieldaten
Implementierung des Videotrainings beim FC Augsburg, VfL Wolfsburg, RB Leipzig und beim 1.FFC Turbine Potsdam
Konzeption und Durchführung der Nachwuchstrainerausbildung sowie die Zertifizierung der Nachwuchsleistungsstandorte der Basketball Bundesliga
Google im Rahmen der Digital News Initiative finanzierte Projekt „Read the Game“ zusammen mit Spiegel Online und der TU München.

Kommentieren